Höhen- und Expeditionsmedizin Forschung

Forschungsförderung
Höhen- und Expeditionsmedizin

  • Forschungsförderung 2017
  • Forschungspreise

 

Forschungsförderung Höhen- und Expeditionsmedizin 2017

Ausschreibung

Die BExMed schreibt für das Jahr 2017 erneut eine Forschungsförderung auf dem Gebiet der Höhenmedizin und Expeditionsmedizin in Höhe von 7.000,- € für junge Forscher aus.

Anträge können Mitglieder der BExMed und der ÖGAHM stellen. Der Antrag muss der BExMed in elektronischer (PDF-Datei an info@bexmed.de) und in schriftlicher Form zugehen. Berücksichtigt werden alle Anträge, die bis zum 31.12.2017 (24:00 Uhr) mindestens in elektronischer Form eingegangen sind.

Das Forschungsvorhaben muss im Bereich der Bergmedizin, Höhenmedizin oder Expeditionsmedizin liegen, unterstützt werden klinische oder experimentelle Vorhaben. Besonders förderungswürdig sind originelle oder unkonventionelle Vorhaben, die neue Erkenntnisse für Probleme oder Erkrankungen der Höhenmedizin und Expeditionsmedizin wahrscheinlich machen.

Das Forschungsvorhaben ist in dem Jahr der Mittelzuweisung zu beginnen; Sachstandsberichte sind spätestens 10 Monate nach Mittelzuweisung, Abschlussberichte nach Beendigung des Forschungsprojektes dem Vorstand der BExMed vorzulegen. Ein Abstract des Antrages mit maximal 250 Wörtern sollte zur Veröffentlichung im Alpinmedizinischen Rundbrief zur Verfügung gestellt werden.

Nach Prüfung der eingegangenen Anträge wählen unabhängige Gutachter das beste Projekt aus. Es wird erwartet, dass das Forschungsprojekt über die zuständige Ethikkommission genehmigungsfähig ist (ggfs. sollte die Genehmigung der Ethikkommission beigelegt werden) und dass die Ergebnisse der geförderten Forschungsarbeit auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin vorgetragen sowie in einem anerkannten Journal publiziert werden.

Aufgrund der relativ niedrigen Summe der Forschungsförderung können auch Teilbereiche eines größeren Projektes gefördert werden.

 

Der Antrag sollte nicht mehr als zwei A4-Seiten umfassen und folgende Kriterien enthalten

  • Antragsteller bzw. Projektleiter
  • Projektbezeichnung
  • Art, Zweck und Bedeutung des Vorhabens
  • Geplanter Untersuchungsablauf
  • Zu erwartendes Ergebnis
  • Aufschlüsselung der beantragten Ausgaben
  • Für dieses Projekt von anderen Organisationen zugesagte oder geplante Förderung
  • Datum / Unterschrift

 

Der Antrag ist zu richten an

Deutsche Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin e.V.
Tassilostr. 2 | D-85540 Haar

Email: Info@bexmed.de

Bewerbungsschluss: 31. Dezember 2017

 

 

 

Forschungspreise

Folgende Projekte wurden durch die Deutsche Gesellschaft für Berg- und Expeditionsmedizin gefördert:

2016

"Untersuchung des Einflusses von +30° Oberkörperhochlage während des Nachtschlafs auf den Schweregrad von akuter Höhenkrankheit (+30° AMS_study)"

Ulrich Limper
Abt. Weltraumphysiologie, Inst. f. Luft- u. Raumfahrtmedizin, Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt (DLR), Linder Höhe, 51147 Köln

2015

"Zusammenhänge zwischen zerebraler Oxymetrie, kognitiver Funktion und Hämodynamik in großer Höhe (4.164 m ü. M.)"

Tobias Kammerer et al.
Klinik für Anaesthesiologie, Klinikum Großhadern, LMU
Marchinonistr.15, 81667 München

"Ventilatory patterns and potential pulmonary complications during and after complete avalanche burial"

Simon Rauch
Institute of Mountain Emergency Medicine, EURAC research
Viale Druso, 1 / Drususallee 1, 39100 Bolzano / Bozen – Italy

2014

"Zusammenbruch der endothelialen Glycocalyx als Ursache für die Entstehung von Ödemen während Aufenthalt in großer Höhe"

Ulrich Limper
Abt. Weltraumphysiologie, Inst. f. Luft- u. Raumfahrtmedizin, Deutsches Zentrum f. Luft- u. Raumfahrt (DLR), Linder Höhe, 51147 Köln

Nepalese Diploma in Mountain Medicine

Prof. Dr. Rainald Fischer

2013

"Hängetrauma- Suspension Syndrome"

PD Dr. Peter Paal
Univ. Klinik f. Anästhesie u. Intensivmedizin, Anichstr. 35, 6020 Innsbruck, Österreich

2012

"HAMSTR - High Altitude Metabolic Syndrom Treatment. Kontrolliert randomisierte doppelblinde Studie zur Verbesserung von Risikofaktoren bei Patienten mit Metabolischem Syndrom in hypobarer Hypoxie"

PD Dr. Rainald Fischer und Prof. Dr. R. M. Huber
Medizinische Klinik, Innenstadt, LMU, Ziemssenstr. 1, 80336 München

2010

"Einfluss intermittierender normobarer Hypoxie auf die Gewichtsentwicklung bei Adipositas"

Dr. Florian Lippl
Medizinische Klinik, Innenstadt, LMU, Ziemssenstr. 1, 80336 München

2009

"Einfluss des Geschlechts auf Höhenadaption: Vergleich von Angiotensin-Converting Encyme 2 (ACE2) Plasmaspiegel zwischen Frau und Mann"

Dr. Iris Pircher
Klinik f. Anästhesie, Med. Univ. Innsbruck, Anichstr. 35, 6020 Innsbruck, Österreich

2008

"Darstellung der Hirnfunktion bei moderater Hypoxie mittels funktioneller Kernspintomograpie (fMRT)"

Dr. Berend Feddersen
Neurologische Klinik, Klinikum Großhadern der LMU, Marchionistr. 15, 81377 München